Vortrag mit anschließendem Austausch zum Thema

Inklusion konkret

am Beispiel der Bildungsregion Hannover-Nordwest

Montag, 04.06.2012, 19 bis 20.30 Uhr

Montessori-Schule,

Ernst-Sievers-Straße 56, 49078 Osnabrück

Gerd Bohl (Schulleiter Wilhelm-Schade-Schule Hannover, Förderzentrum geistige Entwicklung und Lernen) wird aus erster Hand vom aktuellen Stand der schulischen Inklusion in Hannover berichten. Im Schwerpunkt wird er das Stadtteilprojekt zur Inklusion aus dem Stadtbezirk Hannover Herrenhausen-Stöcken vorstellen.

Im Regionalen Integrationskonzept Hannover-Nordwest haben sich Regel- und Förderschulen seit Jahren auf den Weg gemacht, möglichst allen Schüler/innen gemeinsames Lernen zu ermöglichen. Die Paul-Dohrmann-Schule (Förderschule Lernen, Stöcken) ist seit 2011 aufgelöst, und die Wilhelm-Schade Schule hat schon seit Jahren ihre Primarstufe an Grundschulen ausgegliedert und ist auf dem Weg, auch alle Schüler/innen der Sekundarstufe I an Regelschulen zu unterrichten. Im Stadtteil Hannover-Stöcken finden Bildungskonferenzen statt, in denen alle Schulen und Institutionen im Stadtteil aktiv mitarbeiten. Regel- und Förderschulen, Schulträger, Eltern und Verbände haben am „Runden Tisch Inklusion“ gemeinsam ein Eckpunktepapier erarbeitet und verabschiedet zur „schulischen Inklusion in Hannover“.