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"Den schulischen Inklusionsdiskurs in Deutschland während der letzten zehn Jahre nimmt Andreas Hinz in seinem hervorragenden Artikel: Inklusion – von der Unkenntnis zur Unkenntlichkeit!? in der Zeitschrift für Inklusion, Nr. 1 (2013) ins Visier. Eine kritische Betrachtung erfahren dabei die bildungspolitischen, verbandlichen und praktisch-pädagogischen Teildiskurse gleichermaßen. Ging es am Anfang noch in erster Linie um Abwehrreaktionen, haben sich inzwischen vor allem bildungspolitische Lesarten des Inklusionsbegriffs durchgesetzt, die weithin von Unkenntnis zeugen und oder möglicherweise bewusste Verwässerungen darstellen. Aber auch die Wissenschaft hat sich nicht immun gezeigt gegenüber besagten Missinterpretationen und theoretischen Verkürzungen. Die dramatische Folge dieser Entwicklung ist eine Beliebigkeit der Verwendung des Inklusionsbegriffs, der jegliche Innovationsperspektive zu ersticken droht."

Den Bericht finden Sie auf der Internetseite der inklusion-online.net (zum Bericht)