Datum:                                         Mittwoch, den 22.02.2017

 

Zeit:                                                  16:00 - ca. 18:00 Uhr

 

Ort:                                                    Schule an der Rolandsmauer

 

    Rolandsmauer 4-6, 49074 Osnabrück

 

 

 

Workshops:

 

1.    „Es geht nicht ohne Extrawurst! Förderung von ‚schwierigen’ Schülerinnen und Schülern in der Sek 1"

 

2.    „Übergang Schule-Beruf im inklusiven Setting an der Janusz-Korczak-Gesamtschule in

Gütersloh“

 

3.    „Der Förderschwerpunkt Lernen in der Inklusion“

 

4.    „Erfahrungen aus der Integration/Inklusion von Schülerinnen und Schülern mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung in der Sek1:

Realitäten sichten + im Dialog auch unbequeme Fragen stellen“

 

5.    „Arbeit in einer inklusiven Sekundarschule am Beispiel der Alexanderschule Wallenhorst“

 

Eltern, Erziehungsberechtigte, Lehrerinnen und Lehrer, Pädagoginnen und Pädagogen sowie weitere Interessierte sind herzlich eingeladen! Die Veranstaltung ist kostenfrei.

 

Informationen zu den Workshops finden Sie unten. Um Anmeldung wird gebeten bis zum 8.2.2017 unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, bitte mit Angabe eines Erst- und Zweitwunsches für die Workshops.

 

Parken ist ab 15.45 Uhr in begrenzter Zahl auf dem Schulhof der Schule an der Rolandsmauer möglich, weitere Parkmöglichkeiten gibt es im Parkhaus Nikolaiort.

 

V.i.S.d.P. und Nachfragen: Benno Schomaker, Terrasse 2, 49088 Osnabrück.

 

Informationen zu den Workshops:

 

1. "Es geht nicht ohne Extrawurst! Förderung von ‚schwierigen’ Schülerinnen und Schülern in der Sek 1" (Ditmar Dörrie)

Schülerinnen und Schüler mit Beeinträchtigungen in der emotionalen und sozialen Entwicklung gelten oft als Hindernis inklusiver Beschulung. Sie halten sich nicht an Regeln, fallen durch Aggressivität, Leistungsverweigerung, Konzentrationsschwäche oder Ängste auf. Sie stellen Lehrerinnen und Lehrer vor schwere und belastende Aufgaben. Wie kann eine Förderung trotzdem gelingen? Gibt es Grenzen für die Inklusion?

 

2. „Übergang Schule-Beruf im inklusiven Setting an der Janusz Korczak-Gesamtschule in Gütersloh“ (Antonia Bitdorf)

Die heterogenen Lerngruppen an der JKG können zu verschiedenen Schulabschlüssen geführt werden – vom Förderschul- über den Haupt- und Realschulabschluss bis hin zur Hochschulreife. Wie bereiten wir die Schülerinnen und Schüler auf die Zeit nach dem Abschluss vor? Mit welchen Institutionen arbeiten wir zusammen, um den bestmöglichen Weg für die Schülerinnen und Schüler zu ermöglichen? Die Maßnahmen, die die JKG durchführt, sollen vorgestellt werden, um diese Fragen zu beantworten.

 

3. „Der Förderschwerpunkt Lernen in der Inklusion“ (Silke Schwerger und Ina Folkerts)

In Workshops können sich die Teilnehmer mit praktischen Aufgaben, die sich durch die inklusive Arbeit ergeben, beschäftigen. Dabei werden die Themenbereiche Förderpläne, Classroom-Management, Curriculum und dessen Umsetzung am Beispiel von Arbeitsblättern den Teilnehmern kurz vorgestellt. Der Schwerpunkt des Workshops liegt in der praktischen Auseinandersetzung mit diesen vier Themenfeldern. Zur Sicherung der Arbeitsergebnisse ist es von Vorteil, wenn die Teilnehmer einen USB- Stick mitbringen.

 

4. „Erfahrungen aus der Integration/Inklusion von Schülerinnen und Schülern mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung in der Sek 1 Realitäten sichten + im Dialog auch unbequeme Fragen stellen“ (Imke Mennenga-Schagon und Antje Wagener)

Persönliche Darstellungen konkreter 5 bzw. 10jähriger Erfahrung einer Mutter und einer Lehrerin. Was wissen wir seit 25 Jahren zu begünstigenden Bedingungen gemeinsamer Beschulung? Wie sind die heutigen Rahmenbedingungen und Gegebenheiten unter Betrachtung der derzeitigen Möglichkeiten und auch deren Grenzen? Fragen, die wir uns gemeinsam stellen wollen: Jede Schülerin/ Jeden Schüler in gesamtschulischen, konzeptionellen Entscheidungen mitdenken – eine große Aufgabe? Soziale Integration versus Peergroup - sind Begegnungen auf Augenhöhe unabhängig von Intellekt möglich - wenn ja, wie kann das funktionieren? Wie beeinflussen uns Menschenbild und gesellschaftliche Prägung? Können Errungenschaften und Notwendigkeiten einer Sonderpädagogik unter den heutigen Bedingungen erhalten werden - wie geht es eigentlich meinem Kind?

 

5. Arbeit in einer inklusiven Sekundarschule am Beispiel der Alexanderschule Wallenhorst (Martin Negel)

Die Alexanderschule in Wallenhorst ist eine Hauptschule, die bereits auf über acht Jahre Erfahrung in der Inklusion verfügt. 15-20% der Schülerinnen und Schüler haben hier sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf, besonders im Förderschwerpunkt Lernen. Seit einiger Zeit wird von einigen KollegInnen versucht, den unterschiedlichen Bedürfnissen durch differenzierte, kompetenzorientierte Arbeitspläne nachzukommen.